Keine weißen Flecken mehr auf der Kreiskarte

21.12.2016. Archiv.

os-neuenkirchen_clemensaugsNeuenkirchen. „Weg von immer neuen theoretischen Ergüssen, hin zu mehr Praxis, auch, um die völlig falschen Berufsbilder aus den Köpfen der Schüler/innen zu bekommen“, das möchte Karlheinz Rohe, einer der Bildungskoordinatoren beim Landkreis Vechta. Dies äußerte er im Rahmen der feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Oberschule Neuenkirchen-Vörden und der Clemens-August-Stiftung (CAS). Es gehe um einen praxisnahen Unterricht und um die intensive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule, ergänzte Schulleiter Michael Imsieke.

In der Mensa der Oberschule hatten sich neben Schülern und Lehrern der Schule mit ihrem Schulleiter Michael Imsieke auch Bürgermeister Ansgar Brockmann, für den Landkreis Vechta der stellvertretende Landrat Friedhelm Biestmann, KURSiV-Projektleiterin Gaby Middelbeck und Karlheinz Rohe eingefunden. Die CAS wurde durch den Pflegedienstleiter Günter Schwarte vertreten.

Mit der CAS und der Oberschule schließen sich der größte Arbeitgeber in der Gemeinde mit etwa 750 Mitarbeitern und die größte Schule zusammen. Den Schülern der Oberschule sollen zunächst im Profilfach Gesundheit und Soziales möglichst authentische Einblicke in das Berufsleben gewährt werden. Günter Schwarte möchte dadurch Begeisterung für Soziale Berufe wecken und diese vorstellen, aber auch aufzeigen wie vielfältig die Berufsmöglichkeiten in dem von ihm vertretenen Unternehmen sind.

Friedhelm Biestmann freute sich, dass mit dieser Vereinbarung der letzte weiße Fleck von der Kreiskarte hinsichtlich Kooperationen im Rahmen des KURSiV-Projektes verschwunden ist. Kreisweit ist es die 35. Kooperationsvereinbarung, für Neuenkirchen-Vörden die erste. Allerdings, so Michael Imsieke, hat es bisher auch schon eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft gegeben.

Ansgar Brockmann machte deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben für die Region ist. An der Ortsgrenze im Niedersachsenpark zum Beispiel könne der Bedarf nur durch auswärtige Kräfte gedeckt werden.

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