Handwerkertag an der Geschwister-Scholl-Oberschule

20.11.2014. Archiv.

Infomobil_2Vechta. Der zweite Handwerkertag an der Geschwister-Scholl-Oberschule stand im Zeichen der technischen Handwerksberufe. Im Rahmen von KURSiV und in der Zusammenarbeit der Oberschule mit der Kreishandwerkerschaft, stellten Vertreterinnen und Vertreter der Betriebe Elektro Warnking, Elektrotechnik Michalowski GmbH, STRABAG AG Vechta, KRAPP Lohne und Autoservice IK Vechta den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 die verschiedenen Gewerke, Tätigkeiten und Berufe vor. Am Rande dieser anschaulichen und praxisnahen Annäherung an das technische Handwerk für die 8-Klässler erhielten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 die Möglichkeit, im LKW-Simulator auszuprobieren, wie es ist, einen Lastwagen zu fahren. Im Infomobil stellte der Ausbildungsleiter der Firma Paul Schockemöhle Logistics, Harald Lange, den Jugendlichen den Beruf des Berufskraftfahrers sowie das Berufsbild der Fachkraft für Lagerlogistik vor.

Der Handwerkertag hatte das Ziel, Schülerinnen und Schülern der Oberschule für das technische Handwerk zu sensibilisieren. Anschaulich vorgestellt und teils mit Requisiten ausgestattet, wurden die verschiedenen Ausbildungsberufe, deren Inhalte und Besonderheiten sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten vorgestellt. Außerdem konnten die Jugendlichen feststellen, dass die Unternehmer „Menschen aus Fleisch und Blut“ sind, die nicht beißen, nett sind, und die man auch wegen eines Praktikumsplatzes ansprechen kann.

In der anschließenden Feedbackrunde unter Beteiligung von Schulleitung, Fachbereichslehrern, Inhabern und Mitarbeitern der Handwerksbetriebe, Vertretern der Kreishandwerkerschaft Vechta sowie Vertretern der Wirtschaftsförderung des Landkreises Vechta, betonte die Schulleitung die Wichtigkeit der Aktion. Danach sei der Handwerkertag in der Regel für Jugendliche der Erstkontakt mit dem Handwerk und seinen verschiedenen Gewerken. „Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig Kontakt mit dem Handwerk bekommen, damit erst überhaupt keine falschen Vorstellungen und Vorurteile über die Handwerksberufe in den Köpfen gebildet werden können“, so Maria Eisleb, Schulleiterin der Oberschule. Auch wenn vereinzelt Zweifel bestehen, ob die Schüler der Stufe 8 schon reif genug für die Perspektive Ausbildung sind, erwähnten fast alle Betriebe, dass sich interessierte Schülerinnen und Schüler im Nachgang zum Handwerkertag bei Ihnen für ein Praktikum beworben hätten.