Betriebe öffnen ihre Türen in Dinklage zum Tag der Berufe

14.3.2017. Archiv.

Handwerkertag_Dinklage2Dinklage. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Die Dinklager Betriebe wollen sich schon früh bei den Schülerinnen und Schülern der Oberschule Dinklage bekannt machen. Sie sehen die Gefahr, dass die Jugend ansonsten ins Umland abwandert, obwohl die Chancen in Dinklage nach ihrer Einschätzung groß sind, eine zukunftsfähige Ausbildung zu absolvieren.

Zum Tag der Berufe freuten sich 11 Dinklager Betriebe, Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 für eine duale Ausbildung im Handwerk begeistern zu dürfen. Dabei waren die Angebote höchstunterschiedlich und reichten von einem Besuch im Bauunternehmen, Einblicken ins Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Besuch eines Sanitär-Heizung und Klimabetriebes, eines Dachdeckerbetriebes, Autohauses, eines Metallbaubetriebes bis hin zum Elektrounternehmen und Futtermittelwerk.

Die Herausforderung war für alle Betriebe gleich: „Stellt euer Gewerk anschaulich und praxisnah dar und ihr werdet interessierte Jugendliche bei euch haben“, lautete die von den Organisatoren gestellte Aufgabe. Selbst Hand anlegen, durften die Schülerinnen und Schüler so z. B. beim Malerfachbetrieb Blömer. „Hier kommt es auf Genauigkeit und Sauberkeit an“, so Malermeister Dirk Blömer. Laurien Ernst übte sich im Tapezieren. Sie freut sich, bald in diesem Ausbildungsbetrieb ihr dreiwöchiges Praktikum absolvieren zu können. „Hier möchte ich herausfinden, ob der vielfältige Beruf des Malers und Lackierers für mich in Frage kommt“, äußerte die Jugendliche zu ihren Erwartungen an das Praktikum.

„Für uns stimmt das Konzept“, äußerte sich Irene Haskamp von der Oberschule Dinklage zufrieden. „Unsere Oberschüler haben so erstmals die Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Berufen praktisch auseinanderzusetzen.“ Axel Krämer, stellvertretender Schulleiter der Oberschule Dinklage, nahm anerkennend wahr, dass die Betriebe ihre Ausbildungsberufe durchgehend spannend und anschaulich dargestellt hatten. „So kann man die Jugendlichen für das Handwerk begeistern“, so sein Fazit.

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