30. und 31. KURSiV-Lernpartnerschaft in Vechta und Lohne geschlossen –   Kooperation zwischen Kolleg St. Thomas mit Big Dutchman und Stegemannschule mit Paul Schockemöhle Logistics

Dr. Christoph Merschhemke (Institut Unternehmen und Schule, Bonn), Dirk Meerpohl (Aufsichtsratsvorsitzender von Big Dutchman), Schulleiter Pater Andreas Bordowski, Gaby Middelbeck (Wirtschaftsförderung, Landkreis Vechta) Fotos: Mike Grein (Stegemannschule Lohne); Bornhorn / Landkreis Vechta (KST)

Dr. Christoph Merschhemke (Institut Unternehmen und Schule, Bonn), Dirk Meerpohl (Aufsichtsratsvorsitzender von Big Dutchman), Schulleiter Pater Andreas Bordowski, Gaby Middelbeck (Wirtschaftsförderung, Landkreis Vechta)
Fotos: Mike Grein (Stegemannschule Lohne); Bornhorn / Landkreis Vechta (KST)

Vechta. Die Wirtschaft in die Schulen zu bringen und die Schulen in die Wirtschaft – das ist das Ziel von KURSiV, einer Initiative des Landkreises Vechta, in der Schulen und benachbarte Betriebe langfristig angelegte Lernpartnerschaften zum beiderseitigen Nutzen eingehen.
 
Nun wurde mit dem Kolleg St. Thomas und der Firma Big Dutchman die nunmehr 30. Lernpartnerschaft im Landkreis Vechta geschlossen. Hierfür unterzeichneten Dirk Meerpohl (Aufsichtsratsvorsitzender von Big Dutchman), Schulleiter Pater Andreas Bordowski, Dr. Christoph Merschhemke (Institut Unternehmen und Schule, Bonn) und Gaby Middelbeck (Wirtschaftsförderung, Landkreis Vechta) den Kooperationsvertrag in der Schule. Die beiden Partner werden zukünftig enger zusammenarbeiten, z.B. beim praxisnahen Unterricht, der sowohl im Betrieb als auch in der Schule stattfinden wird.
 
Die Kooperation kommt sowohl Schülern als auch Betrieb zu gute. Dies betonte auch Pater Andreas, der seitens seiner Schüler schon positive Rückmeldungen zur Lernpartnerschaft bekommen hat. Für Dirk Meerpohl ist es wichtig, dass das Unternehmen Big Dutchman den Schülern aufzeigt, welche Karrieremöglichkeiten und welche damit verbundenen interessanten Stellen sie hier in der Region vorfinden können. Wichtig ist den neuen Kooperationspartnern, dass die Zusammenarbeit kein geschlossener „Club“ ist, sondern beide offen und neugierig auf weitere Partner sind. Dass der Landkreis Vechta in seiner Wirtschaftsstärke immer auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist, verdeutlichte Erster Kreisrat Hartmut Heinen. „Wir sind stark daran interessiert, dass möglichst beide Seiten von der Lernpartnerschaft profitieren“, so Heinen.
 
Stegemannschule (vorne von links): Ralph Borgmann (Geschäftsführer Paul Schockemöhle Logistics), Gaby Middelbeck (Wirtschaftsförderung, Landkreis Vechta), Schulleiterin Magdalena Böckmann, Dr. Christoph Merschhemke (Institut Unternehmen und Schule, Bonn)

(vorne von links): Ralph Borgmann (Geschäftsführer Paul Schockemöhle Logistics), Gaby Middelbeck (Wirtschaftsförderung, Landkreis Vechta), Schulleiterin Magdalena Böckmann, Dr. Christoph Merschhemke (Institut Unternehmen und Schule, Bonn)

Eine weitere Lernpartnerschaft ist in der Stadt Lohne geschlossen worden: Paul Schockemöhle Logistics arbeitet zukünftig eng mit Fachlehrern und Schülern der Stegemannschule in Lohne zusammen. Nachdem sich im Frühjahr 2015 das gesamte Lehrerkollegium der Stegemannschule bei einer Betriebsbesichtigung der Lager in Steinfeld und Damme überzeugt hatte, folgte jetzt die Vereinbarung der 31. KURSiV-Lernpartnerschaft. Wichtig ist Schulleiterin Magdalena Böckmann der praxisnahe Unterricht. Sie verspricht sich eine Verbesserung der Berufsorientierung für ihre Schülerinnen und Schüler. Ein großer Vorteil für die Schule ist, dass Paul Schockemöhle Logistics bereits eine ähnliche KURSiV-Lernpartnerschaft mit der Don-Bosco-Schule in Steinfeld hat, so dass man nun von den schon erworbenen Erfahrungen profitieren kann.
 
Nach einer aktuellen Umfrage, die von KURSiV erfasst wurde, sind die Unternehmen, die mit einer Schule kooperieren, rundum zufrieden. Angesprochen wurden 17 Unternehmen, die seit mindestens einem Jahr im Landkreis Vechta in einer Lernpartnerschaft mit einer Schule kooperieren. Gut 90 % der Betriebe gaben an, einen besseren Zugang zu Schülerinnen und Schülern bekommen zu haben. 70 % sagten, dass die Anzahl der Bewerber signifikant gestiegen ist.